Was gab es - vor der Veröffentlichung - für eine Aufregung um Geert Wilders Film „Fitna“.
Noch bevor auch nur ein einzige Szene des Films zu sehen war, wurde Wilders in vielen - angeblich seriösen - Zeitungen verurteilt.
Ich urteile nur über Dinge die ich kenne, daher habe ich mir „Fitna“ damals angesehen.
Wilders Film, in dem Koran-Verse mit Bildern islamischen Terrorismus verbunden werden, ist natürlich sehr einseitig, vielleicht polemisch. Aber einen aufgeklärten Europäer, der über ein Mindestmaß an Medienkompetenz verfügt, haut der Film auch nicht vom Hocker.
Auch für friedlich gesinnte Moslems, und davon sollte man bei der Religion des Friedens doch eigentlich ausgehen, sollten Wilders und „Fitna“ kein Problem sein.
Schließlich steht es in den demokratischen Staaten Europas jedem Bürger frei, seine Meinung zu äußern und Wilders Warnungen und Behauptungen zu widerlegen.
Doch ausgerechnet einem (islamischen) Mitglied des englischen Oberhauses scheint der demokratische Diskurs nicht sonderlich zu liegen. Stattdessen droht er bei einer privaten (!) Vorführung Wilders Film für Mitglieder des Oberhauses mit der Mobilisierung eines gewalttätigen Mobs.
Gerade so, als wolle er um jeden Preis alle Vorurteile über permanent beleidigte und gewalttätige Moslems bestätigen.
Wirklich erbärmlich ist die Reaktion der englischen Regierung. Anstatt die höchsten Errungenschaften der europäischen Geschichte, Demokratie und Meinungsfreiheit, zu verteidigen, knickt Großbritanniens Innenministerin Jacqui Smith ein und verweigert Geert Wilders die Einreise und lässt ihn nach einem Einreiseversuch abschieben.
Womit sie Wilders und „Fitna“ Recht gibt. Geert Wilders warnt vor der schleichenden Veränderung Europas durch den wachsenden Einfluss von Islamisten.
Islamisten bedrohen Schriftsteller und Karikaturisten mit dem Tod, ermorden Filmemacher und Politiker, zünden Bomben in Bussen und Zügen, fliegen Passagierflugzeuge in Hochhäuser und sprengen Synagogen in die Luft. Islamisten demonstrieren in europäischen Innenstädten und rufen zur Ermordung von Juden auf.
Jetzt bestimmen sich auch noch, welcher freie Europäer wann in welches europäische Land reisen darf.
Mit dem Einreiseverbot für Wilders und ihrem vorauseilenden Gehorsam gegenüber einem faschistoiden Islamismus schadet Jacqui Smith den Moslems, die friedlich und in gegenseitigem Respekt mit den nichtmoslemischen Europäern zusammen leben wollen, und sie schadet der Demokratie.
Die Terroranschläge in New York, London und Madrid sowie Drohungen gegen Journalisten, Zeitungen und Verlage haben offenbar genügt, damit wir Europäer unsere über Jahrhunderte erkämpfte Freiheit aufgeben. Shame Mrs. Smith, shame.
Samstag, 14. Februar 2009
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)


1 Kommentare:
das hätte ich jetzt nicht besser argumentieren könnnen.
ja, es ist traurig.
Kommentar veröffentlichen