Benjamin Edelman, Assistant Professor an der Harvard Business School, hat in einer Studie anhand von anonymisierten Kreditkartendaten untersucht, wer in den USA pornografische Onlineangebote nutzt. Wie newscientist.com berichtet: Die wichtigsten Konsumenten sind Konservative, vorallem im Mormonen-Staat Utah erfreuen sich Pornoseiten großer Beliebtheit.
Acht der zehn Staaten, die in den Top-Ten der Pornokonsumenten auftauchen, haben bei der letzten Präsidentschaftswahl für den Republikaner John McCain gestimmt.
Von den 10 Staaten mit dem geringsten Pornokonsum hingegen haben sich 6 für Obama entschieden.
Wie Joe.My.God betont: In 27 Staaten, in denen Gesetze erlassen wurden, die Ehen für Schwule und Lesben verbieten, nutzen 11% mehr der Bewohner Pornoangebote als in Staaten ohne eine solche antischwule Gesetzgebung.
In Staaten, in denen eine Mehrheit der Bürger Aussagen zustimmte wie "Ich habe altmodische Ansichten (Werte) über Familie und Heirat" oder "AIDS könnte Gottes Bestrafung für unmoralisches sexuelles Verhalten sein", wird mehr Porno konsumiert als in Staaten mit geringer Zustimmung zu solchen Aussagen.
Für die Anbieter von Online-Pornos bleibt zu hoffen, dass sich die Mormonen auch jetzt noch ihre Abonnements leisten können und diese verlogenen Heuchler nicht ihr gesamtes Geld für Hasskampagnen gegen Schwule und Lesben wie z.B. Prop 8 ausgegeben haben.
Sonntag, 1. März 2009
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1 Kommentare:
tja das alte Lied. Wo man hinschaut, nur Doppelmoral...
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